Lichtemissionen
Analyse bezüglich Lichtemissionen in Erlinsbach AG
Ausgangslage
Mit zunehmender Bevölkerung und zahlreichen neuen Bauten im Dorf nehmen auch die Lichtemissionen zu. Dies hat Einfluss auf Energiekosten sowie Flora und Fauna. Die NLEK beabsichtigt die Lichtemissionen im Dorf zu analysieren.
Ziele
- Problemfelder sollen erkannt und gesammelt werden.
- Aus den Erkenntnissen sollen Massnahmen definiert werden können.
- Dem Gemeinderat soll die Analyse mit Vorschlägen für Massnahmen vorgelegt werden.
Kriterien von Problemfeldern mit Beispielen
- Lichtmenge
- Lichtqualität
- Einschaltzeiten
- Bauweise der Leuchtmittel
Auftrag zur Analyse
Die Mitarbeiter vom TbE, Forst, Schule, etc. werden gebeten ein wachsames Auge auf die Beleuchtungen im Dorf zu halten. Wird ein Problemfeld erkannt, so soll ein intern bereitgestelltes Online-Formular ausgefüllt werden. Dieses sammelt alle Daten in einer Datenbank und wird schliesslich als Grundlage für das weitere Vorgehen verwendet.
Im Folgenden werden die Kriterien erläutert:
Lichtmenge
Wie stark leuchtet ein Leuchtmittel? Ist die Menge des Lichts ausreichend, zu hoch oder gar unnötig? Kann die Leuchte allenfalls gedimmt werden? Ist die Leuchte wirklich nötig?
Lichtqualität
Mit der Qualität des Lichts stellt sich die Frage, ob das was beleuchtet sein soll ausreichend beleuchtet ist und viel wichtiger, das was nicht beleuchtet sein muss kein Licht abbekommt. Anders gesagt, geht es darum, dass eine Lampe nicht stört bzw. blendet. Es ist darauf zu achten, dass unnötige Abstrahlungen (besonders nach oben) verhindert werden.
Ferner ist darauf zu achten, dass eine schwache gezielte und vor allem gleichmässige Wegbeleuchtung besser ist, als punktuell starkes Licht, das zwar den ganzen Weg beleuchtet, jedoch eine grosse Emission aufweist.
Einschaltzeiten
Werden die Lampen zu Zeiten in Betrieb genommen, an denen auch ein Nutzen für die Bevölkerung besteht? Wie sollten die Laufzeiten geändert werden?
Bauweise der Lichtquelle
Aus Sicht der Kosten sollten LED-Leuchten bevorzugt werden. Diese allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Lichtfarbe einen geringen Anteil Blaulicht aufweist. Blaulicht ist für Flora wie auch Fauna schädlich. Es sollen also nicht nur Leuchten erkannt werden, die noch nicht auf LED umgerüstet wurden, sondern auch grelles weisses Licht mit hohem Blauanteil. Eine LED sollte 1800 bis 3000 Kelvin aufweisen.
Interessierte Jäger für Lichtemissionen können sich gerne via Gemeinderat Jonas Graf melden und den Link für das Online-Formular einfordern.


